Stadtkirche St. Marien Herzberg

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Die Stadtkirche St. Marien prägt seit dem 14. Jahrhundert das Herz von Herzberg. Als eindrucksvolle gotische Hallenkirche erbaut, begeistert sie mit ihren drei weitläufigen Kirchenschiffen, die von einem kunstvoll gegliederten Gewölbe überspannt werden – ein architektonisches Meisterwerk, das an den berühmten Prager Veitsdom erinnert.
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  • St. Marienkirche, Foto: LKEE, Andreas Franke, Lizenz: LKEE, Andreas Franke
  • St. Marienkirche, Foto: LKEE, Andreas Franke, Lizenz: LKEE, Andreas Franke
  • St. Marienkirche, Foto: LKEE, Andreas Franke, Lizenz: LKEE, Andreas Franke
  • Marienkirche Herzberg, Foto: LKEE, Andreas Franke, Lizenz: LKEE, Andreas Franke
Die Marienkirche ist nicht nur ein Bauwerk von großer Schönheit, sondern auch ein bedeutendes Zeugnis der Reformationsgeschichte. Bereits im Jahr 1522 wurde hier durch Andreas Wagner ein evangelischer Gottesdienst in deutscher Sprache gefeiert. Es gilt als wahrscheinlich, dass auch die Reformatoren Martin Luther und Philipp Melanchthon an den Kirchen- und Schulvisitationen teilnahmen, die in den Jahren 1522 und 1533 in Herzberg stattfanden.

Anhand des Stils der eindrucksvollen Deckenmalereien lässt sich die Baugeschichte bis ins Detail nachvollziehen: Die Osthälfte der Kirche wurde um 1410 eingewölbt, die Westhälfte folgte etwa zwanzig Jahre später. Der markante Turm erhebt sich zunächst auf rechteckigem Grundriss und geht elegant in ein Oktogon über. Seine heutige Silhouette erhielt er zu Beginn des 17. Jahrhunderts mit der zweiten Bekrönung, dem kleineren Oktogon, der Haube und der Laterne.

An der Nordseite schließt sich an das östliche Seitenschiff eine ursprünglich eingeschossige, sechseckige Kapelle an. Besonders bemerkenswert sind die Reste der originalen Kirchenfenster aus dem 14. Jahrhundert, die kunstgeschichtlich von außergewöhnlicher Bedeutung sind.

Den herausragenden Rang der Herzberger Pfarrkirche begründet vor allem das nahezu vollständig erhaltene Programm mittelalterlicher Gewölbemalerei – ein einzigartiger Schatz, der Besucherinnen und Besucher bis heute in seinen Bann zieht.
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Die Stadtkirche St. Marien prägt seit dem 14. Jahrhundert das Herz von Herzberg. Als eindrucksvolle gotische Hallenkirche erbaut, begeistert sie mit ihren drei weitläufigen Kirchenschiffen, die von einem kunstvoll gegliederten Gewölbe überspannt werden – ein architektonisches Meisterwerk, das an den berühmten Prager Veitsdom erinnert.
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  • St. Marienkirche, Foto: LKEE, Andreas Franke, Lizenz: LKEE, Andreas Franke
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  • St. Marienkirche, Foto: LKEE, Andreas Franke, Lizenz: LKEE, Andreas Franke
  • Marienkirche Herzberg, Foto: LKEE, Andreas Franke, Lizenz: LKEE, Andreas Franke
Die Marienkirche ist nicht nur ein Bauwerk von großer Schönheit, sondern auch ein bedeutendes Zeugnis der Reformationsgeschichte. Bereits im Jahr 1522 wurde hier durch Andreas Wagner ein evangelischer Gottesdienst in deutscher Sprache gefeiert. Es gilt als wahrscheinlich, dass auch die Reformatoren Martin Luther und Philipp Melanchthon an den Kirchen- und Schulvisitationen teilnahmen, die in den Jahren 1522 und 1533 in Herzberg stattfanden.

Anhand des Stils der eindrucksvollen Deckenmalereien lässt sich die Baugeschichte bis ins Detail nachvollziehen: Die Osthälfte der Kirche wurde um 1410 eingewölbt, die Westhälfte folgte etwa zwanzig Jahre später. Der markante Turm erhebt sich zunächst auf rechteckigem Grundriss und geht elegant in ein Oktogon über. Seine heutige Silhouette erhielt er zu Beginn des 17. Jahrhunderts mit der zweiten Bekrönung, dem kleineren Oktogon, der Haube und der Laterne.

An der Nordseite schließt sich an das östliche Seitenschiff eine ursprünglich eingeschossige, sechseckige Kapelle an. Besonders bemerkenswert sind die Reste der originalen Kirchenfenster aus dem 14. Jahrhundert, die kunstgeschichtlich von außergewöhnlicher Bedeutung sind.

Den herausragenden Rang der Herzberger Pfarrkirche begründet vor allem das nahezu vollständig erhaltene Programm mittelalterlicher Gewölbemalerei – ein einzigartiger Schatz, der Besucherinnen und Besucher bis heute in seinen Bann zieht.
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Fax: 035322-6888518

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